Chronik
der
Stadtkapelle
Naumburg
Die
Naumburger Musikkapelle, die heute den Namen Stadtkapelle Naumburg trägt, wurde
im Jahre 1925 unter der Schirmherrschaft des Katholischen Bürgervereins
gegründet.
Der
Hintergrund für die Gründung einer eigenen Musikkapelle in Naumburg war, dass
bis dahin für das Spielen der sakramentalen Prozessionen am Pfingst- und Fronleichnamsfest,
zum Turmblasen sowie zum Kirchweihfest, gegen Bezahlung eine Kapelle verpflichtet
werden musste. Diese Kapelle setzte sich aus Musikern zusammen, die in umliegenden
Gemeinden wohnhaft waren. Da diese nicht mit Naumburg verwachsen waren, erschienen
diese nicht in angemessener Kleidung zu den Prozessionen und auch ihr Verhalten
während dieser Anlässe sorgte immer wieder für Ärger und Unmut in der Bevölkerung.
Dies
gab den Anlass, dass im Jahr 1925 im Katholischen Bürgerverein unter
dem Vorsitzenden Julius Kramer, sowie dem damaligen Stadtpfarrer Ernst der Beschluss
gefasst wurde, eine eigene Kapelle zu gründen.
Um
die Gründung der Kapelle zu ermöglichen, das heißt die erforderlichen Instrumente
kaufen zu können, führte der Katholische Bürgerverein in der Katholischen Kirchengemeinde
eine Geldsammlung durch. Hier engagierte sich besonders der Buchbinder Heinrich
Loskant, der mit das größte Interesse an der Gründung einer Kapelle zeigte.
Diese Geldsammlung erbrachte die Summe von ca. 1000 Reichsmark.
Als
Ausbilder der 15 Männer, die sich zum Erlernen von Noten und Instrumenten gemeldet
hatten, konnte Herr Richard Gerloff aus Fritzlar gewonnen werden. Die ersten
Instrumente wurden von Herrn Loskant und Herrn Gerloff bei der Firma Meinel
und Herold in Klingenthal gekauft. Diese kosteten damals ca. 900 Reichsmark.
Die Ausbildung der Musiker fand einmal wöchentlich in der Gaststätte Loskant
statt.
Da
die Ausbildung, die im Herbst 1925 begann, sehr rasch voran ging, waren
die Musiker bereits im Jahr 1926, also nach einer ca. halbjährigen Ausbildung
in der Lage, die sakramentalen Prozessionen selbst zu spielen. Seinerzeit wurde
die Kapelle unter Bezeichnung " Posaunenchor des Katholischen Bürgervereins
" geführt.
Um
aber auch die weltlichen Feste spielen zu können, wurde das Spielen von Unterhaltungsmusik,
- diese bestand seinerzeit vornehmlich aus Märschen, Walzern und Polkas, - eingeübt.
Als Vorsitzender der Musikkapelle fungierte Herr Loskant. Dieser war auch stellvertretender
Dirigent.
Neben
dem Spielen der sakramentalen Prozessionen war es aber auch Aufgabe der Kapelle
für den Katholischen Bürgerverein zu folgenden Anlässen zu spielen:
-
bei der Beerdigungen von Mitgliedern des Katholischen Bürgervereins
-
zum Turmblasen am Heiligabend, am Ostersonntag und am Vorabend des Fronleichnamsfestes
-
bei der Kirchweih, und - bei Geburtstagen der Mitglieder des Katholischen Bürgervereins
ab dem 70. Lebensjahr alle 5 Jahre.
Die
Kapelle finanzierte sich zum einen durch das Spielen von weltlichen Festen,
aber auch durch eine jährliche Zuwendung der Stadtkasse, da die Stadt Naumburg
nach einem alten Recht die Kosten für das Turmblasen sowie das Spielen der Prozessionen
zu tragen hatte.
Die
Mitglieder der Gründungskapelle waren:
-
David Kramer
-
August Günst
-
Otto Kramer
-
Franz Meier
-
Jakob Groß
-
Creszens Rabanus
-
Martin Grenzebach
-
Franz Böhne
-
August Büttner
-
Heinrich Loskant
-
Ernst Müller
-
Heinrich Bock
-
Julius Peter
-
Karl Werner
-
Martin Kelber
Ein
Jahr nach der Gründung der Kapelle gab Herr Gerloff die musikalische Leitung
der ab. Dieses Amt übernahm Konrad Malkus aus Fritzlar.
Während
der Zeit des 3. Reiches versuchten die Nationalsozialisten immer wieder, die
Kapelle für ihre Sache zu missbrauchen, in dem diese an den Vorsitzenden der
Kapelle, Heinrich Loskant, herantraten und aufforderten, die Feiern der NSDAP
mit zu gestalten. Dieser lehnte jedoch alle Versuche erfolgreich mit dem Hinweis
ab, dass die gewünschten Musikstücke von den Musikern nicht gespielt werden
könnten und die Kapelle auch nicht über entsprechendes Notenmaterial verfüge.
Die Folge dieser Weigerung war, dass die Kapelle nicht mehr öffentlich, sondern
ausschließlich nur noch zu kirchlichen Anlässen auftreten durfte. Die jährlichen
Zuwendungen aus der Stadtkasse wurden nicht mehr gezahlt.
Während
des Krieges war die Kapelle durch die Einberufung vieler Mitglieder zum Wehrdienst
so geschwächt, dass größere Auftritte ohnehin nicht mehr hätten gespielt werden
können.
Nach
Ende des 2. Weltkrieges versuchte man das Vereinsleben wieder in Gang zu bringen.
Dieses Bemühen war jedoch aufgrund des teilweise schon sehr hohen Alters der
Mitglieder wenig erfolgreich. So versammelten sich im Jahre 1947 auf
Einladung von Stadtpfarrer Kress viele, teilweise noch schulpflichtige junge
Männer im Saal der Gaststätte Loskant , wo diese von Kapellmeister Malkus auf
ihre Eignung zum Erlernen eines Instrumentes geprüft wurden. Daraufhin wurden
zunächst die Instrumente der ersten Kapelle wieder in Stand gesetzt.
Jede
Woche fand unter der Leitung von Kapellmeister Malkus ein Übungsabend statt.
Zu diesem Zweck reiste Herr Malkus mit dem Bus gegen Abend von Fritzlar an.
Im Wechsel wurde er von jedem Mitglied der Kapelle zum Abendessen, zur Übernachtung
und zum Frühstück mit nach Hause genommen. Für jeden Übungsabend bekam Herr
Malkus 16 Reichsmark von den Schülern, und von Herrn Stadtpfarrer Kress 10 Reichsmark
Nach
einem Jahr intensiver Probenarbeit wurde im Jahr 1948 wieder zu allen
kirchlichen Anlässen gespielt.
Nachdem
der Katholische Bürgerverein, der von den Nationalsozialisten während des Dritten
Reiches aufgelöst worden war, sich im Herbst 1947 unter dem Vorsitz von Franz
Kramer wieder gründete, wurde auch die Kapelle wieder in diesen Verein eingegliedert.
Die Kapelle erhielt die Bezeichnung "Musikkapelle des Katholischen Bürgervereins".
Auch
nach der Währungsreform erhielt Herr Malkus von jedem Schüler eine D-Mark für
jeden Übungsabend. Dies war in der damaligen Zeit sehr viel Geld, was viele
Familien sehr belastete. Nachdem die Kapelle im Jahr 1949 finanziell
nicht mehr in der Lage war, einen Dirigenten zu bezahlen, übernahm diese Aufgabe
zunächst wieder Herr Heinrich Loskant, der jedoch alsbald aufgrund seines hohen
Alters ganz aus der Kapelle ausschied.
Für einen kurzen Zeitraum konnte dann Herr Hans Eisemann, der seinerzeit in
Altendorf wohnte, als Dirigent gewonnen werden. Bevor dieser jedoch seinen Dienst
in Naumburg antrat, musste ihm zunächst in Naumburg eine Wohnung beschafft werden.
Leider kam es zwischen Herrn Eisemann, von dem später noch zu berichten sein
wird, und den Mitgliedern der Kapelle zu zwischenmenschlichen Problemen, so
dass die Zusammenarbeit nach kurzer Zeit wieder eingestellt wurde.
Zunächst übten die Mitglieder ohne einen Dirigenten weiter bis es gelang, Herrn
Heinz Kelber im Jahr 1951 als Dirigenten zu gewinnen. Durch die ständige
Erweiterung des Repertoires war die Kapelle dann recht bald in der Lage, auch
weltliche Veranstaltungen zu spielen. Die hierdurch erzielten Einnahmen flossen
in die Kasse, um den erheblich höheren Bedarf an Noten und das Entgelt für den
Dirigenten zu zahlen. Daher beschloss die Kapelle, eine eigene Kasse einzurichten
und einen eigenen Vorstand zu wählen, ohne jedoch die Eingliederung in den Katholischen
Bürgerverein aufzuheben.
Jedoch trat im Jahr 1951 ein Problem auf, welches nicht ohne weiteres gelöst
werden konnte. Die der Kapelle zur Verfügung stehenden Instrumente stammten
alle aus der Zeit der Gründung, d. h. aus dem Jahr 1925 und waren trotz der
Instandsetzung im Jahre 1947 reparaturbedürftig. Das Problem war natürlich das
Geld.
Da erinnerten sich die älteren Musiker der Verpflichtung der politischen Gemeinde,
für das Turmblasen und das Spielen der sakramentalen Prozessionen der Kapelle
eine finanzielle Entschädigung zahlen zu müssen. Also stellte man einen Antrag
an den Magistrat auf Zahlung der Entschädigung ab dem Zeitpunkt, zu dem diese
durch die Nationalsozialisten eingestellt worden war. Da aber auch die Stadt
Naumburg diese finanziellen Mittel nicht aufbringen konnte, einigte man sich
dahingehend, dass der Kapelle aus dem städtischen Wald ein Ahornstamm von ungefähr
3,64 Festmeter zur Verfügung gestellt werden solle. Dieser Stamm hatte ungefähr
einen Wert von 900,00 DM.
Durch den Dirigenten Heinz Kelber sowie die Mitglieder der Kapelle wurde sodann
mit der Firma Mollenhauer dahingehend verhandelt, dass dieser Stamm der Firma
überlassen wird und hierfür die Instrumente repariert werden. Der Stamm wurde
in Naumburg von der Sägemühle Ohle in Bohlen geschnitten und daraufhin von Franz
Jakobi und Richard Stein mit einem Traktor nach Kassel transportiert. Auf diesem
Weg konnten die Instrumente der Kapelle wieder in einen guten Zustand versetzt
werden.
Unter dem Dirigenten Heinz Kelber wurden im Jahre 1951 neben dem Karneval auch
bereits Veranstaltungen außerhalb von Naumburg, so das Sportfest in Netze und
ein Schulfest in Königshagen, gespielt. Wie auch in späteren Jahren musste der
Weg zu diesen Veranstaltungen mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, teilweise
auch zu Fuß.
Bereits nach einem Jahr musste Herr Kelber seinen Dienst bei der Kapelle in
Naumburg wieder quittieren, da er aufgrund einer Anstellung beim Staatstheater
seinen Wohnsitz nach Kassel verlegte.
In dieser Zeit wurde in der Kapelle der Beschluss gefasst, künftig den Namen
Stadtkapelle Naumburg zu führen. Hintergrund dieser Namensänderung war nicht
etwa Streit mit dem Katholischen Bürgerverein, dem man ja auch weiterhin angehörte,
sondern allein die Tatsache, dass die bisherige Bezeichnung einfach zu lang
war.
So musste sich die Kapelle zunächst wieder selbst helfen. Die Übungsstunden
wurden in dieser Zeit meistens von Heinrich Günst geleitet, bis es gelang im
Jahre 1953 Herrn Karl Nasemann als Dirigenten zu verpflichten.
Da in den vergangenen Jahren durch einige Auftritte etwas Geld in die Kasse
gekommen war, wurde entschieden etwas für die Kameradschaft zu tun. Bereits
in 1953 wurde eine Fahrt zum Niederwalddenkmal bei Rüdesheim organisiert. Auch
in den folgenden Jahren wurden immer wieder Fahrten zwecks Pflege der Gemeinschaft
organisiert.
Die
Stadtkapelle beteiligte sich aber nicht nur musikalisch am Leben in der Stadt
Naumburg, sondern zeigte auch sportliche Qualitäten, wie zum Beispiel im Jahre
1954, als man ein Fußballturnier gegen die Kolpingfamilie gewann.
Vom 21.5. bis 22.5.1955 feierte die Kapelle ihr 30-jähriges Bestehen
gemeinsam mit den Naumburger Vereinen sowie den befreundeten Blaskapellen aus
Fritzlar, Ungedanken und Volkmarsen.
In den folgenden Jahren widmete sich die Kapelle auch der Jugendarbeit, so dass
immer wieder Nachwuchsmusiker in die Reihen aufgenommen werden konnten.
Für das Jahr 1958 hatte man sich etwas ganz besonderes einfallen lassen.
In Naumburg wurde ein Film über die Stadt, die Naumburger Bevölkerung, sowie
die Naumburger Feste gedreht. Wie den damaligen Zeitungsausschnitten zu entnehmen
war, verwandelte sich das gesamte Stadtgebiet in ein einziges Filmstudio. Dieser
Film ist auch heute noch vorhanden und stellt zwischenzeitlich ein unschätzbar
wertvolles Dokument über unsere Stadt dar.
Die folgenden Jahre sind gekennzeichnet von zahlreichen Auftritten innerhalb
und außerhalb von Naumburg. Insbesondere die Aktivitäten innerhalb von Naumburg,
wie der Karneval, das Spielen zu den Geburtstagen und Beerdigungen von Mitgliedern
des Katholischen Bürgervereins, das Spielen der Prozessionen, das Turmblasen,
die Gestaltung des Kirchweih- und Johannifestes, das Spielen beim Wachsstockfest
der Heimatvertriebenen usw. forderten von den Musikern sehr viel Idealismus.
Hierfür war auch förderlich, dass man mit Karl Nasemann nun schon seit einiger
Zeit einen festen Dirigenten hatte.
Neben diesen Aktivitäten kam jedoch die Kameradschaft nie zu kurz. Fast jährlich
wurden Fahrten der Kapelle zusammen mit den Angehörigen organisiert:
1956: 2 Tagesfahrt an Rhein, Nahe, Mosel und Ahr
1957:
Tagesfahrt nach Gosslar
1958: 2 Tagesfahrt nach Hamburg
1959:
3-Tagesfahrt zur Zugspitze usw.
Im
Jahr 1964 folgte dann der 1. Ausflug ins Ausland. Gemeinsam mit Pfarrer
Wanke aus Gudensberg, den man seit Jahren durch das Spielen beim Wachsstockfest
kannte, fuhr man 8 Tage, vom 1. Mai 1964 bis 8. Mai 1964 durch Holland und Belgien,
wo viele Konzerte gegeben wurden.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Jahres 1967 beschlossen die
Mitglieder der Stadtkapelle, wieder Nachwuchs auszubilden, damit der Fortbestand
der Kapelle gesichert werden konnte. Zu diesem Zweck sprachen der seinerzeitige
Vorsitzende Richard Gemeine sowie dessen Stellvertreter Josef Jacobi bei dem
in Naumburg wohnenden Hans Eisemann vor. Herr Eisemann, ein Berufsmusiker aus
dem Böhmer Wald, wohnte seit 1950 in Naumburg. Dieser erklärte sich bereit,
die Ausbildung des Nachwuchses zu übernehmen. Zu diesem Zweck wurden vorhandene,
von der Stadtkapelle aber nicht mehr benötigte (viele Mitglieder hatten sich
inzwischen eigene Instrumente gekauft) Instrumente zunächst Instand gesetzt
und dann den Nachwuchsmusikern übergeben. Für die Ausbildung bei Herrn Eisemann,
der seine Arbeit dann im Herbst 1968 aufnahm, hatten sich 12 Jugendliche
aus Naumburg gemeldet, von denen einige auch heute noch in der Stadtkapelle
aktiv sind.
Im Jahr 1970 bereite sich die Stadtkapelle dann nicht nur auf ihr 45-jähriges
Jubiläum, sondern auch auf die 800-Jahrfeier der Stadt Naumburg vor. Zunächst
war jedoch die Stadtkapelle verstärkt im Karneval gefragt, da ein Mitglied der
Kapelle (Eduard Dux) zum Prinz Karneval gekürt wurde. Im Rahmen des Kirchweih-
und Johannifestes wurde dann das 45-jährige Bestehen der Stadtkapelle gefeiert.
Ein Höhepunkt dieses Festes war die Aufführung des Großen Zapfenstreiches am
20. Juni 1970, gemeinsam mit dem Spielmannszug aus Oberlistingen. Weiterhin
nahmen an diesem Jubiläum die Musikkapelle aus Ungedanken sowie die Kolpingkapelle
aus Amöneburg teil.
Nach einem Festzug durch die Straßen unserer Stadt am 21.6.70 stellte sich dann
erstmals die von Hans Eisemann geleitete Jugendkapelle der Öffentlichkeit vor.
Der Nachwuchs zeigte, dass er in den vergangenen Monaten viel bei Herrn Eisemann
gelernt hatte und wurde mit viel Beifall bedacht.
Im September 1970 folgte dann vom 11.9.1970 bis 14.9.1970 die 800-Jahrfeier
der Stadt Naumburg. In diese Jahrhundertfeier war auch die Stadtkapelle mit
zahlreichen Auftritten integriert, wobei sicherlich das Spielen in dem mit ca.
3000 Besuchern ausverkauften Zelt, sowie der Festzug am 13.9.1970 die Höhepunkte
waren.
Die Jugendkapelle unter Hans Eisemann arbeitete weiter mit viel Erfolg. Dies
zeigten die vielen Auftritte, zu denen der Nachwuchs immer wieder eingeladen
wurde. Die erstaunlichen Leistungen dieser Nachwuchsmusiker gipfelten in der
Aufnahme einer eigenen Schallplatte. Diese Aufnahme wurde in der Elbetalschule
in Naumburg innerhalb von 3 Tagen gemacht.
Das 50-Jährige Bestehen feierte die Stadtkapelle wiederum im Rahmen des Kirchweih-
und Johannifestes vom 21. Juni bis 23. Juni 1975, gemeinsam mit den befreundeten
Kapellen aus Mandern, Ungedanken und Volkmarsen. Während dieser Jubiläumsveranstaltung,
mit der der Katholische Bürgerverein gleichzeitig sein 100-jähriges Bestehen
feierte, wurden auch viele Mitglieder der Stadtkapelle für ihre langjährige
Zugehörigkeit zum Katholischen Bürgerverein geehrt.
In der Jugendkapelle zeigten sich jetzt jedoch leider Verschleißerscheinungen.
Die Proben wurden nur noch sehr unregelmäßig besucht. Zu Weihnachten 1975 spielte
die Jugendkapelle zwar nochmals in der Kirche, danach ging jedoch nichts mehr.
Die Jugendkapelle beschloss daher, sich aufzulösen. Den Mitgliedern der Jugendkapelle
wurde die Mitarbeit bzw. Mitgliedschaft in der Stadtkapelle angeboten. Dieses
Angebot nahmen seinerzeit insgesamt 4 der Jugendlichen an.
In den folgenden Jahren hatte die Kapelle zahlreiche Auftritte in Naumburg,
aber auch außerhalb der Stadtmauern, z.B. beim Schützenfest in Ippinghausen
(dieses Fest spielte die Stadtkapelle über 20 Jahre), beim Maifest in Volkhardingshausen,
Auftritte beim Herbstlichen Biwak in der Pommernkaserne in Wolfhagen, Kirmes
u.a. in Elbenberg u. Heimarshausen usw.
Im März 1979 unternahm die Stadtkapelle dann wieder einmal eine größere
Reise, und zwar nach Berlin. Auf Einladung des Landkreises Kassel sowie der
Stadt Naumburg nahm die Stadtkapelle an der Hessenwoche in Berlin teil. Allein
schon die Fahrt durch die ehemalige DDR wird allen Teilnehmern ihr ganzes Leben
in Erinnerung bleiben.
Am 10.1.1981 wurde sodann unser langjähriger Dirigent Karl Nasemann,
der aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgabe nicht mehr wahrnehmen konnte,
im Rahmen einer Veranstaltung des Katholischen Bürgervereins würdig verabschiedet.
Herr Nasemann hatte die Stadtkapelle insgesamt 28 Jahre geleitet.
Diese Kontinuität an der musikalischen Spitze der Stadtkapelle war, wie sich
im Laufe der nächsten Jahre zeigte, vorbei.
Zunächst konnte der aus Naumburg stammende Wolfgang Kelber als Dirigent gewonnen
werden.
Im Jahre 1981 entschloss sich die Kapelle, erneut für Nachwuchs zu werben. Insgesamt
konnten 14 Jugendliche für die Ausbildung an einem Blasinstrument begeistert
werden. Die Aufgabe der Ausbildung übernahm zunächst Wolfgang Kelber. Dieser
musste jedoch recht bald seine Mitarbeit in der Stadtkapelle aus beruflichen
Gründen wieder aufgeben. Somit war bereits in 1982 ein erneuter Wechsel
beim Amt des Dirigenten fällig. Im weiteren Verlauf übernahmen die jeweiligen
Dirigenten die Aufgabe der Nachwuchsausbildung, unterstützt von den Mitgliedern
Winfried und Anton Draude.
Im Folgenden konnten wir Herrn Langstein aus Kassel als Dirigenten verpflichten,
der jedoch leider im April 1983 auf der Fahrt zur Probe nach Naumburg
mit dem Auto schwer verunglückte und am 21.4.1983 verstarb.
Am 3.6.1983 stellte sich sodann Herr Heinz Bax vor, der dann auch als Dirigent
verpflichtet werden konnte. Herr Bax war lange Jahre Dirigent der weltbekannten
Blaskapelle Bückeburger Jäger. Herr Bax verstarb am 15.4.1984 an den
Folgen eines Schlaganfalls.
Im Oktober 84 konnten wir dann Herrn Franz Wolf, einen Hornisten vom Heeresmusikkorps
in Kassel als Dirigenten gewinnen. Dieser wurde jedoch bereits im April 1985
von Kassel nach Gießen versetzt, so dass eine weitere Zusammenarbeit nicht
mehr möglich war.
Bereits im Mai 1985 stellte sich dann Herr Manfred Heidler als neuer Dirigent
vor. Herr Heidler war ebenfalls Musiker beim Heeresmusikkorps in Kassel. Unter
diesem Dirigenten wurde die Nachwuchskapelle in die Stadtkapelle eingegliedert.
In diesem Jahr unternahmen wir die erste Fahrt, zwecks Fremdenverkehrswerbung,
nach Bremen. Dies sei hier nur beiläufig erwähnt, da dieser Kontakt später noch
eine größere Bedeutung gewinnen sollte.
Am 24.9.85 hatte die Stadtkapelle dann ihren ersten Auftritt im Rundfunk. Im
Rahmen der Kasseler Herbstausstellung spielte die Stadtkapelle im Rahmen einer
Rundfunkübertragung für den Hessischen Rundfunk.
Bereits Anfang 1987 musste dann auch Manfred Heidler, zu dem die Stadtkapelle
heute noch Kontakt hat, als Dirigent wieder ausscheiden, da er von der Bundeswehr
versetzt wurde. Nun war wieder eine erneute Suche nach einem Dirigenten angesagt.
Diesmal wurde man aber in den eigenen Reihen fündig. Der Sohn des in 1984 verstorbenen
Dirigenten Wolfgang Bax war nach dem Tode seines Vaters der Stadtkapelle treu
geblieben. Da er zwischenzeitlich seine musikalische Ausbildung abgeschlossen
hatte, erklärte er sich bereit, die Stadtkapelle künftig zu dirigieren.
Im
Jahre 1988 kam es zu einem großen Umbruch in der Stadtkapelle. Zur Überraschung
der jüngeren Musiker erklärten die älteren Musiker, die teilweise bereits seit
1947 in der Stadtkapelle spielten, künftig für die Arbeit in der Kapelle nicht
mehr zur Verfügung zu stehen.
Besonders an dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass Heinz Merschroth über
Jahrzehnte hinweg das Amt des stellvertretenden Dirigenten begleitete und somit
immer dann gefordert war, wenn der Dirigent selbst verhindert war. Nebenbei
hat Heinz Merschroth auch sehr viele Noten für die Kapelle selbst geschrieben.
Dank der ab 1981 ausgebildeten Musiker konnte die Arbeit der Stadtkapelle jedoch
nahtlos weitergeführt werden, auch wenn es den Jüngeren oft nicht sehr leicht
fiel, nun ganz allein auf sich gestellt zu sein.
Im April 1989 fuhren wir zum wiederholten Male nach Bremen-Schwanewede,
um dort Werbung für den Naumburger Fremdenverkehr zu betreiben. Im Rahmen dieser
Veranstaltung erhielten wir von der Firma von Rahden ein Angebot für eine 8-tägige
Busreise nach Jugoslawien an die Opatja Riviera. Diese Reise machten wir dann
auch vom 22.10. - 29.10.1989. Für alle Teilnehmer, - es fuhren auch viele Naumburger
mit -, wird diese Reise ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Im September 1989 beschloss der Vorstand der Stadtkapelle, erneut für die Ausbildung
von Nachwuchs zu sorgen. Da sich die Ausbildung mangels Bereitschaft der ortsansässigen
Musiklehrer als unmöglich erwies, wurde mit der Musikschule Wolfhager Land ein
Kooperationsvertrag geschlossen. Insgesamt konnten 10 Jugendliche zur Ausbildung
bei der Musikschule angemeldet werden.
Die hierfür aufzuwendenden Kosten wurden zwischen dem Katholischen Bürgerverein,
den Eltern und der Stadtkapelle zu gleichen Teilen aufgeteilt.
Das Jahr 1990 hat für die Stadtkapelle Naumburg im Nachhinein eine ganz
besondere Bedeutung gewonnen.
Zum einen wurden in diesem Jahr erstmals nach dem Abtreten der älteren Musiker
kurz hintereinander 2 große Feste gespielt. Und zwar vom 2.6. bis 4.6.90 das
100-jährige Jubiläum des Männergesangvereins in Heimarshausen, sowie vom 23.6.
bis 25.6.90 die 750-Jahrfeier in Ederbringhausen
.
Hinzu kam noch eine Anfrage unseres Altbürgermeisters Ludwig Noe, ob die Stadtkapelle
bereit wäre, mit der Musikschule der Ungarischen Stadt Komárom Kontakt aufzunehmen.
Die Stadtkapelle erklärte sich hierzu bereit. Nach langen Vorbereitungen starteten
wir dann gemeinsam mit vielen Naumburgern am 5.10.90 zu unserer ersten Fahrt
nach Komárom. Dort wurden wir von den Mitgliedern der Musikschule sehr freundlich
begrüßt. Untergebracht waren wir bei Familien, deren Kinder in dieser Schule
ausgebildet wurden. Während unseres 7-tägigen Aufenthalts in Komárom lernten
wir viel von Ungarn, aber insbesondere auch die große ungarische Gastfreundlichkeit
kennen. Die Musikschule wurde zu einem Gegenbesuch in Naumburg eingeladen.
Wie bekannt ist, entwickelte sich aus diesem Kontakt später dann die Städtepartnerschaft
zwischen den Städten Komárom und Naumburg, die auch heute noch besteht und sehr
gut funktioniert.
Vom 20.6.1991 bis 26.6.1991 erfolgte dann der Gegenbesuch der Musikschule
Komárom in Naumburg. Anlass war das Kirchweih- und Johannifest. Während ihres
Aufenthaltes absolvierte die Musikschule zahlreiche Auftritte in Naumburg und
Umgebung, die mit sehr großer Begeisterung aufgenommen wurden.
Die Stadt Naumburg hatte die Kontakte der Stadtkapelle zu der Stadt Komárom
genutzt und mit dem Bürgermeister dieser Stadt, Herrn Dr. Gula Kreiczar eine
Städtepartnerschaft vereinbart. Diese wurde im Rahmen der Komáromer Tage (dies
ist eine Festwoche in Komárom die immer am 26.April eines jeden Jahres beginnt
und in deren Rahmen vielfältige Veranstaltungen aus Kultur, Sport und Musik
angeboten werden) mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden begründet.
Aus diesem Anlass nahm die Stadtkapelle in der Zeit vom 28.4. bis 3.5. 1992
ebenfalls an dieser Festwoche in Ungarn teil.
Am 7.5.92 teilte Herr Bax der Stadtkapelle mit, dass er aus beruflichen Gründen
das Amt des Dirigenten nicht mehr wahrnehmen könne. Übergangsweise sprang dann
zunächst Vinzenz Blömeke ein, der jedoch auch Dirigent der Blaskapelle aus Welda
war, so dass die Suche nach einem festem Dirigenten weitergehen musste.
Dieser konnte schließlich in Norbert Bodenbender aus Gudensberg gefunden werden,
der sich der Stadtkapelle am 14.8.92 vorgestellte. Da der Kooperationsvertrag
mit der Musikschule Wolfhager Land zum 31.3.1993 gekündigt worden war,
übernahm Herr Bodenbender auch die weitere Ausbildung der Jugendlichen, die
dann auch sehr schnell in die Stadtkapelle integriert werden konnten.
Bereits im Januar 1994 beschloss daher der Vorstand erneut, wieder Nachwuchs
auszubilden. Insgesamt konnten wieder 10 Jugendliche bei der Musikschule Wolfhager
Land zur Ausbildung angemeldet werden, von denen jedoch 4 die Ausbildung nach
kurzer Zeit wieder abbrachen.
Die Zusammenarbeit mit Herrn Bodenbender endete im März 94, da er diese seinerseits
aufkündigte. Auf der Suche nach einem neuen Dirigenten wurde der Vorstand jedoch
schnell fündig. Diesmal konnte wieder ein Naumburger für die Stadtkapelle gewonnen
werden, und zwar Helmut Jacobi, der auch in der Vergangenheit hin und wieder
als Dirigent schon einmal ausgeholfen hatte. Helmut Jacobi brachte dann etwas
frischen Wind in die Stadtkapelle, da er sehr viele moderne Stücke einübte,
jedoch die traditionelle Blasmusik auch nicht vergaß.
Vom 26.4.1995 bis 1.5.1995 nahm die Stadtkapelle erneut an den Komáromer
Tagen in unserer Partnerstadt teil. Es war schon erstaunlich, wie viele der
Komáromer Bürger die Mitglieder der Stadtkapelle noch kannten, so dass es nicht
weiter verwunderlich war, dass viele von ihren Bekannten eingeladen wurden.
Die folgenden 2 Jahre waren geprägt von zahlreichen Auftritten im Rahmen von
Jubiläumsfeiern bei befreundeten Musikkapellen, Konzerten in Naumburg selbst,
aber auch außerhalb z.B. in Welda, Bad-Emstal, Wolfhagen, Bad Lippspringe, Rimbeck
usw.
Bereits in 1997, und zwar vom 29.4.97 bis 4.5.97 erfolgte die nächste
Fahrt in unsere Partnerstadt Komárom nach Ungarn. Dort gestalteten wir erneut
die Festwoche mit. Anlass war aber auch das 5-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft.
Der Höhepunkt dieser Veranstaltung war der Naumburger Abend am 2.5.97 im voll
besetzten Bierzelt. Dort waren alle Bürger Komaroms, die Naumburg bereits kannten,
anwesend, so dass im Anschluss unseres Auftrittes noch zahlreiche Wiedersehen
gefeiert werden konnten. An dieser Fahrt nahm auch das Naumburger Prinzenpaar
Eckhard der I. und Annette I. mit Gefolge teil. Unmittelbar nach der Rückkehr
aus Komárom am 4.5.97 spielten wir dann noch zur Aufstellung des Maibaumes auf
dem Marktplatz.
Nach der Rückkehr aus Komárom teilte uns der Dirigent Helmut Jacobi mit, dass
er weiterhin für eine Zusammenarbeit mit der Stadtkapelle nicht mehr zur Verfügung
steht. Nun war erneut die Suche nach einem Dirigenten angesagt. Über die Firma
Mollenhauer in Kassel knüpfte der Vorstand Kontakt mit Herrn Rolf Richter aus
Ahnatal, der sodann auch die musikalische Leitung übernahm, diese jedoch wegen
unüberbrückbarer Gegensätze bereits im Oktober 1998 wieder aufgab.
Zunächst übernahm dann das Mitglied Manuel Stickel die musikalische Leitung.
Da Manuel Stickel jedoch sehr deutlich gemacht hatte, dass er dies nur vorübergehend
machen könne, bemühte sich der Vorstand weiterhin um einen Nachfolger.
Erneut erhielt der Vorstand den entscheidenden Tipp von der Firma Mollenhauer
in Kassel. So wurde Verbindung mit Herrn Heiko Jahnke aufgenommen, der sich
dann auch Ende Januar 98 bei der Stadtkapelle vorstellte. Der Vorstand und Herr
Jahnke einigten sich auf eine künftige Zusammenarbeit. Da aber die Karnevalszeit
unmittelbar bevorstand, wurde vereinbart, die gemeinsame Arbeit nach Karneval
zu beginnen.
Von Herrn Jahnke kam dann sehr schnell der Vorschlag, in Naumburg ein eigenes
Jugendorchester zu gründen, um sicherzustellen, dass die Arbeit der Stadtkapelle
fortgeführt werden kann. Auf die Anzeige der Stadtkapelle meldeten sich insgesamt
22 Jungen und Mädchen, von denen bereits die ersten im Juni 98 ihre Ausbildung
aufnahmen. Die restlichen Jugendlichen begannen mit der Ausbildung nach dem
Ende der Sommerferien 98.
Bei der Ausbildung wurde Herr Jahnke von seiner Ehefrau Tanja, die in der Stadtkapelle
ebenfalls mitwirkt, sowie einigen jüngeren Musikern tatkräftig unterstützt.
Die Kosten für die Ausbildung trugen die Eltern der Jugendlichen mit 10,00 DM
je Übungsabend, wobei die restlichen Kosten vom Katholischen Bürgerverein sowie
der Stadtkapelle getragen wurden.
Das Jugendorchester hatte seinen ersten großen Auftritt bereits im Rahmen des
Adventskonzertes 1998 im Haus des Gastes sowie im Rahmen des Weihnachtsgottesdienstes
in der Katholischen Stadtpfarrkirche.
Im Jahr 1999 war sicherlich der bemerkenswerteste Auftritt in Baunatal
im Rahmen des Hessentages am 13.6.99, wo insgesamt 70 Kapellen und Musikzüge
aus Hessen ein Musikfestival veranstalteten. Am 16.10.99 lud die Stadtkapelle
erneut zu einem Konzertabend ins Haus des Gastes in Naumburg ein, der ausschließlich
vom Jugendorchester und der Stadtkapelle selbst gestaltet wurde. An diesem Abend
konnten vor den zahlreich erschienenen Besuchern sowohl das Jugendorchester
als auch die Stadtkapelle zeigen, welch große Fortschritte sie unter der Leitung
von Heiko Jahnke gemacht hatten.
Mit zahlreichen Gästen, viel Musik, Gesang und Tanz feierte die Stadtkapelle
Naumburg am 20. und 21. Mai 2000 ihr 75jähriges Bestehen gemeinsam mit
dem Katholischem Bürgerverein, der sein 125jähriges Bestehen feiern konnte.
Nach dem Totengedenken am Ehrenmal marschierte die Stadtkapelle mit Musik zum
Festgottesdienst in die Stadtpfarrkirche, der von ihr musikalisch umrahmt wurde.
Anschließend ging es mit Marschmusik in das "Haus des Gastes", wo bereits 300
Gäste auf die Jubiläumskapelle warteten.
Begrüßt wurden die Gäste vom 1. Vorsitzenden Hermann Draude, der mit stolz das
Jugendorchester mit den Worten präsentierte, es sei der Grundstein für das neue
Jahrtausend. Am Nachmittag des 21. Mai 2000 stellten sich neun Gastvereine zum
Sternenmarsch durch die Stadt auf. Anschließend gaben die Kapellen im "Haus
des Gastes" bei Kaffe und Kuchen einige Kostproben ihres Könnens.
Seit Sommer 2001 ist Heinz Roth vom Heeresmusikkorps II Kassel der neue
Dirigent der Stadtkapelle Naumburg.
Das Jugendorchester ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Stadtkapelle,
wobei die Jugendlichen weiterhin wöchentlichen Einzelunterricht, den Herr Roth
mit Unterstützung einiger Kollegen des Heeresmusikkorps erteilt, erhalten.
Im März 2004 richtet sich die Stadtkapelle Naumburg mit einem "Tag der
offenen Probe" wiederum an alle musikbegeisterten Kinder und Jugendlichen. 18
Nachwuchsmusiker begannen daraufhin im April ihre Ausbildung zunächst mit theoretischem
Unterricht.
Nach den Sommerferien begannen Heinz Roth und seine Kollegen vom Heeresmusikkorps
die Kinder und Jugendlichen praktisch zu unterrichten. Der Unterricht findet
nun einmal wöchentlich statt.
Im Jahr 2005 feiert die Stadtkapelle Naumburg am 04. Juni ihr 80 Jähriges
Bestehen. Zu diesem Fest erwarten wir wieder zahlreiche befreundete Musikvereine.
Am Abend wird unser Dirigent Heinz Roth mit seiner Tanzband "Dream-Police" aufspielen
und zu ein paar schönen Stunden im Haus des Gastes einladen.
In ihrem Jubiläumsjahr zählt die Stadtkapelle Naumburg 40 aktive Mitglieder
(+ 18 Nachwuchsmusiker) und 10 passive Mitglieder.